Aber Hallo!

Freitag nachmittag trafen wir uns zur Abfahrt nach Hanau.

Zunächst mussten wir eine kniffelige Aufgabe lösen. Hubsi hat für uns ein Geschenk besorgt, als Trostpflaster, dass er nicht mitkommt, aber wir mussten erraten was es überhaupt ist.  Hubsi, da kennst Du uns aber schlecht, wenn Du glaubst, dass das uns vor eine Herausforderung stellt.

Rätsel gelöst und schupps noch eine Zusatzfunktion dazuerfunden. So sind wir.

Leider ist unsere heißgeliebte Zugfahrt ja wegen des Bahnstreiks, angezettelt von Gudrun Weselsky, ausgefallen. In unseren bereits bewährten Miezen-Party-Bus ging‘s auf die überfüllte Straße.

Die Zeit haben wir uns natürlich miezengerecht mit unseren neuen Miezen-Fläschchen (damit nichts verläppert)  und WAs vertrieben. Aber eins haben wir dabei gelernt… vor dem Senden immer nochmal checken an wen man da schickt…nicht alle Nachrichten sind unbedingt für die Augen der Chefin geeignet!

 

Kofferanhänger mit Schuhlöffelfunktion. Vielen Dank, Hubsi
Rosa-Miezen-Flaschen

Im Hotel erstmal großes Hallo, alle kurz aufs Zimmer…oder doch nicht. Der Hotel-Fahrstuhl hat es nicht gut mit unserer Strand-Mieze gemeint und ist einfach mal steckengeblieben.

Dann ging‘s aber doch noch vollzählig los um die ersten drei Punkte einzusammeln. Nach einem lustigen Abend (glaub ich jedenfalls…) ging‘s noch zum Marktplatz (glaub ich jedenfalls…).

Dann noch ein Mädchenbier an der Hotelbar.

 

rosa Schleifen....
Mädchenbier

Der Nachtportier war mit der Situation komplett überfordert, die laute Musik hat ihn beim Bierzapfen irritiert… er wurde irgendwie pampig. Und da, kaum wurde der Ton unfreundlicher haben wir uns auch wieder erinnert. Mit dem sind wir im Jahr zuvor schon aneinander geraten…

Theken-Gold war‘s allemal…

Und obwohl dieser verflixte Fahrstuhl wieder Schwierigkeiten gemacht hat (die gingen aber auch immer schnell zu, die Türen) sind alle wohlbehalten in ihren Bettchen angekommen.

Unser erstes Spiel war relativ spät, da haben wir beherzt beim Frühstück zugegriffen.  Rechtzeitig zum Abpfiff kam dann auch noch unsere neuste Mieze an, die noch keinen Miezennamen hat. Unseren Vorschlag „Komme-immer-zu-spät-Mieze“ hat sie (komischerweise) abgelehnt.

Die Zeit bis zum nächsten Spiel haben wir uns mit dem neuen Spanier vertrieben, sah ein bisschen nach Eigenurintherapie aus. Aber, lecker. 

 

Nochmal aufs Spielfeld…und uns wurde ja schon so einiges über unser Hockeyspiel gesagt…aber diese Aussage kam dann doch sehr überraschend, und auch noch von der männlichen Zunft, Achtung Zitat: „Das sah wirklich aus wie Hockey“.

Nach dem Spiel wussten wir nicht ob wir lachen oder uns Sorgen machen sollen…das Pfötchen der Managerin zitterte nach einem Schlag auf die Hand wie verrückt und hörte nicht mehr auf. Dank guter Betreuung und Pflege war es bis zum Abend fast wieder gut. 

Dann noch ein kleines Nickerchen, bevor es auf die Party ging. Diesmal wieder gewohnt gut, in neuer Location, lecker und ausreichend Essen. Auch die Cocktails (und Barkeeper) waren lecker wie immer.

Und nein, den neuen rosa Cocktail haben nicht wir auf die Karte setzen lassen.

Als auch noch ein Osteopath gefunden wurde, der nicht nur die Hand sondern eine Komplettsanierung (knack, knack, knack) durchführte, kann man sogar von einem perfekten Abend sprechen. (Obwohl… ein bisschen Füße hatte ich schon.)

Zum Abschluss ein Döner zum Frühstück (ui, ziemlich viel Knoblauch, mei liaber!) und ab ins Körbchen. Nur ein Wimperschlag später Auschecken (aber schlafen muss sein, siehe neuste Weisheit), zur Halle, erstes Sonntagsspiel absolvieren.

Auch ein zweites Spiel war noch drin, dann war unsere Verletzenliste länger als die Spielerliste und unsere wunderbar lauffreudigen Leih-Italienerinnen mussten leider nach Hause fahren.  Vielen Dank nochmal an Elena, Maddalena und Eliza. Mille grazie!

Kurzerhand wurde basisdemokratisch eine Krisenmanagerin von der Miezen-Managerin bestimmt, die diese brenzlige Situation mit den Gastgeberinnen klären durfte. Da wir aber (vorsorglich) wunderschöne, rosa Miezen-Prosecco-Döschen mitgebracht hatten, konnte auch das gütlich gelöst werden. Danke für Euer Verständnis, ihr lieben Kurparkenten.

 

unsere eigene Prosecco-Dose

Dann war‘s schon vorbei …

Die Heimfahrt war für Miezenverhältnisse sehr still.

Weitere Lach- und Sachgeschichten:

  • Uns  wurde die Geschichte erzählt, dass es durch geschickten Einsatz des Beckenbodens möglich sei innerhalb von 10 min 3 Orgasmen zu haben, allerdings nur mit Gerät. Alle konnten der Lehrstunde allerdings nicht folgen, mit dem Begriff Gerät kann man in der Schweiz offensichtlich nichts anfangen.
  • Aus derselben Quelle: Zweiter kleiner Zeh am linken Fuß leicht drücken und frau schläft sofort ein (war am Sonntagabend nicht notwendig)
  • Noch ein Tipp an das Servicepersonal…lasst nicht Euer Reservierungsbuch liegen….neuer Eintrag: Heiligabend 10 Uhr Brunch mit der Bitte um extra schöne Weihnachstdeko
  • Sonntagmittag  in der Halle. Frage (nicht von uns, haben wir so am Rande  mitbekommen) : „wann fährt denn wieder ein Shuttle zum Hotel, ich habe heute morgen mein Auto da vergessen….
  • Unser Plumpaquatsch war ganz traurig, weil er seine Lieblingsmütze verloren hat. Alles hat er abgesucht. Sogar zur  Partylocation ist er am Sonntag nochmal  gegangen um dort zu suchen. Tja, hätte er gleich mal uns Miezen gefragt. Denn wir können alles …auch Mützen zaubern (da ist sie doch…)
  • Wir können auch Italienern in 30 s die deutsche Sprache beibringen: zwei Worte für alle Situationen passend… Aber hallo. Haben sie relativ schnell verstanden und auch selbständig situativ angepasst. Perfetto.  Und wenn ihr wüßtet was da aus dieser Ecke manchmal so an einen herangetragen wird, würde Euch auch nichts anders dazu einfallen..aber hallo
  • Weil unser Miezen-Papparazzi diesmal nicht dabei war und es deswegen nur sehr spärliches Bildmaterial vom Turnier gibt, haben wir uns etwas ganz tolles ausgedacht. Wir verpassen einer Damen- und einer Herrenmannschaft (welche könnten das wohl nur sein?) pro Kopf eine GoPro Kamera für das Turnier. So entsteht ein einzigartiger Dokumentarfilm… glauben wir zumindest. Arbeitstitel: Ein Miezenmärchen – so geht Hockeyturnier
  • Auf unserer Einkaufsliste für nächstes Jahr: Popcornmaschine
Die Mütze ist wieder da! So sieht wahres Glück aus....